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Bundespräsident Schneider-Ammann eröffnete das «Machinery, Trade and Business Center» in Shanghai.

Swiss Center: Feierliche Eröffnung des "Machinery, Trade and Business Center" in Shanghai

11. April 2016 | 10:30 Autor: HAGEN PR Startseite, Schweiz

Shanghai/Lausanne (CHN/CH) «Der Fussabdruck, den die Schweizer Unternehmen in China bis heute hinterlassen haben, repräsentiert die Grundwerte der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit: Innovation, Spezialisation, Präzision und Flexibilität. Ich fühle mich wie zuhause. Ich gratuliere dem Swiss Center und seinem Team zu allen Erfolgen und zum Beitrag, den es in mehr als 15 Jahren zur schweizerisch-chinesischen Wirtschaftsentwicklung geleistet hat», sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann bei der Eröffnungszeremonie des «Swiss Machinery, Trade and Business Center» in Shanghais Waigaoqiao Gebiet am 9. April 2016.

Der neue 4.400m² grosse Standort, der Ausstellungsräume, Lagerhallen und Büros bietet, ist eine Niederlassung der Nonprofit-Organisation Swiss Center. Das Swiss Center unterstützt Schweizer Firmen beim Markteintritt in Fernost. In den 15 Jahren seines Bestehens wuchs es zum grössten Cluster von Schweizer Unternehmen in Asien. Zusammen mit seinen Partnern hat das Swiss Center mehr als 300 Firmen in China unterstützt, mehr als 30 Produktionsbetriebe und 50 Büros und Vertriebsfirmen wurden für Schweizer Unternehmen aufgebaut. Mit der neuen Niederlassung in Shanghai und kürzlich eröffneten erstklassigen Werkstattflächen in Tianjin und Peking in Chinas Norden befindet sich das Swiss Center auf Expansionskurs.

Bei der Eröffnungszeremonie führte Bundespräsident Schneider-Amman eine rund 60-köpfige hochrangige Delegation an. Dazu gehörten Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Entscheidungsträger der Schweizer Botschaft und des Konsulats. In seiner Rede unterstrich Schneider-Ammann die Wichtigkeit der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit, die Grundwerte von Schweizer Firmen und er behandelte auch das Wachstum des Swiss Center. «Die Expansion in Nordchina demonstriert einerseits die Dynamik und die wachsenden Geschäftschancen und andererseits das starke Engagement des Swiss Center, die Entwicklung von Schweizer Unternehmen vor Ort zu unterstützen», erklärte Schneider-Ammann.

Nach der Eröffnung begab sich die Delegation in das Gebäude und stattete den 18 teilnehmenden Unternehmen, die ihre Aktivitäten in China vorstellten, einen Besuch ab. Dabei hatten die Delegationsmitglieder einen regen Austausch mit den anwesenden Geschäftsführern und Managern, die von ihren Erfahrungen aus dem chinesischen Geschäftsalltag berichteten. Zu den Firmen zählten Microdia, Sonceboz, Migros, M-Industry, Alpvision, Dec, Frewitt, WDT Tooltech, Haug, Integra Biosciences, LX Precision, Rahn, Inter, KUK electronics und Leister.

Swiss Center und seine Mitglieder berichten über China-Erfolge
Eine der Swiss Center Mitgliedsfirmen, die über ihre Erfahrungen im chinesischen Markt berichtete, war Frewitt SA. Das Unternehmen ist seit 1946 ein führender Hersteller von hochwertigen Mühlen. Frewitt China, gegründet 2008 mit Unterstützung des Swiss Center Shanghai, erwirtschaftet nicht nur wachsende Umsätze im chinesischen Markt, sondern leistet auch durch die lokale Materialbeschaffung und Entwicklungskompetenz einen Beitrag zum Erfolg der Unternehmensgruppe. «Unser Setup in China ist sehr wichtig, um unsere Kunden auf der ganzen Welt optimal bedienen zu können», sagte Jerome Li, Geschäftsführer von Frewitt China. «Die Entwicklung im chinesischen Markt hilft dabei, Kosten zu reduzieren. Darüber hinaus erleichtert die Präsenz in China den Marktzugang in anderen asiatischen Ländern. »

Sonceboz SA begann in Kooperation mit dem Swiss Center mit der Gründung eines China-Büros im Jahr 2013. Als ein Unternehmen, das elektrische Antriebe für anspruchsvolle Anforderungen entwirft, designt und produziert, fokussiert sich Sonceboz in China vor allem auf Anwendungen im Fahrzeug-Bereich. «China ist ein riesiger Markt – bei weitem der grösste der Welt vom Volumen her. Die Anforderungen an Qualität und Service steigen ständig, was für uns Chancen bietet», erklärt Arthur Raffard, Business Development Manager Asia. «Fast alle unsere Produkte tragen dazu bei, die Emissionen zu reduzieren und den Brennstoffwirkungsgrad zu verbessern. Wir erwarten, dass noch strengere Vorschriften umgesetzt werden, um das Problem der Umweltverschmutzung anzugehen. Das wird uns dabei helfen, unsere Produkte zu verkaufen. »

«Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China hatte einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung von Sonceboz SA, weil die Einfuhrabgaben zurückgingen. Das ist ein ziemlich einmaliger Pluspunkt für die Schweiz und gibt Schweizer Firmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Firmen aus anderen Ländern», so Raffard. «Das Freihandelsabkommen bietet die Gelegenheit, das Geschäft voranzutreiben und erlaubt es Sonceboz SA trotz einer sehr Kosten orientierten Umgebung auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. »

Ein positiver Ausblick auf Chinas Wirtschaftswachstum wurde auch in der kürzlich veröffentlichen Studie des Swiss Center, der China Europe International Business School (CEIBS), der Schweizer Botschaft in China, Swissnex, SwissCham und China Integrated gegeben. «Die Studienteilnehmer von Schweizer Firmen, wie auch diejenigen der europäischen, US-amerikanischen und chinesischen Unternehmen, sind nach wie vor zuversichtlich im Hinblick auf wachsende Umsätze und Profite, obwohl für die kommenden zwei bis drei Jahre eine sich abkühlende Wirtschaft erwartet wird», berichtete Nicolas Musy, Mitbegründer und Delegierter des Verwaltungsrats des Swiss Center in China. Musy erklärte, dass die Abkühlung, die vor allem auf die Überkapazität in verschiedenen Branchen wie zum Beispiel der Bauindustrie zurückzuführen ist, nur temporär sei. China brauche, so der Experte, zwei bis drei Jahre, um die Bestände aufzunehmen und die Wirtschaft in Schwung zu bringen. «Die Zukunft wird noch interessantere Chancen für Schweizer Unternehmen bringen, weil das Wachstum in neuen Branchen stattfinden wird: neue, nachhaltige Technologien, High-Tech, Automation, Präzisionsequipment sowie Qualitätsprodukte. Hochentwickelte Services im Finanzbereich, im Gesundheitswesen und bei Freizeit und Tourismus werden ebenso schnell wachsen. In all diesen Bereichen sind Schweizer Unternehmen besonders gut aufgestellt. Sie können von der nächsten Phase des chinesischen Wachstums profitieren. »

Das Swiss Center freut sich auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den wirtschaftlichen und institutionellen Kreisen der Schweiz, um die operative Unterstützung von KMU in China weiter voranzutreiben. 

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  • Interessanter Austausch mit Schweizer Entscheidungsträgern in China: Bundespräsident Schneider-Ammann besuchte das Swiss Center Shanghai.
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  • Greift den Schweizer KMU in Fernost unter die Arme: Das Swiss Center eröffnete das «Machinery, Trade and Business Center» in Shanghai. (Fotos: swisscenters.org)
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Swiss Center Shanghai

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