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«Ich würde sofort wieder Systemtechnik studieren»

18. Dezember 2019 | 16:46 Autor: NTB Folio | Anzeige Vorarlberg, Liechtenstein, Deutschland, Schweiz

Cédric Bosshard studierte Ingenieurinformatik und schloss ebenfalls im Jahr 2018 ab. Mit der Bachelorarbeit zur Inspektion von Hochspannungsleitungen mit Drohnen wussten er und Nico Lenggenhager die Jury des Finnova-Technology- Awards zu überzeugen. Mit Innovationen beschäftigt er sich nun auch nach Ende seines Studiums. Wie genau, berichtet er im Interview.

Cédric Bosshard, wie verlief Ihr berufliches Leben seit dem Abschluss Ihres Studiums mit Schwerpunkt Ingenieurinformatik?
Am 1. November 2018 habe ich eine Stelle als Software-Ingenieur bei der NUM AG in Teufen angetreten. Seither beschäftige ich mich mit Software-Engineering für CNC-Maschinen, derzeit vor allem für Rundschleifmaschinen. Dabei pflege ich das bestehende HMI sowie CNC-Zyklen und entwickle sie gemäss Kundenanforderungen weiter. Hinzu kommen Neuentwicklungen von komplett neuen Funktionen für CNC-Rundschleifmaschinen.

In welchen Bereichen hat Sie Wissen und Erfahrung aus Ihrem Studium besonders beeinflusst bzw. weitergebracht?
Durch das Studium habe ich sowohl privat als auch beruflich profitiert. Ich verfüge nun über ein sehr breites Basis-Ingenieurwissen. Bei Diskussionen im Freundeskreis kann ich mein Wissen über naturwissenschaftliche, technische und softwarebezogene Vorgänge einbringen. Zudem habe ich gelernt, über den Tellerrand zu schauen und mit anderen über Probleme zu diskutieren, um gemeinsam optimale Lösungen zu finden. In Bezug auf den Job profitiere ich nun von Kenntnissen diverser Programmiersprachen und Softwarepatterns und weiss genau, worauf es bei einer sauberen Dokumentation zu achten gilt. Daneben habe ich im Studium gelernt, dass keine Software perfekt und fehlerfrei ist.

Woran erinnern Sie sich noch heute gerne zurück?
Das Studium war sehr abwechslungsreich und vielfältig. Besonders erinnerungswürdig sind meine Bachelorarbeit mit Nico Lenggenhager und die spannenden Diskussionen mit Dozenten. Daneben schätzte ich auch die Jassrunden zum Mittagessen und die obligaten fünf Minuten Bierpause zwischen Physik und Chemie.

Auch mit kurzen Bierpausen kann ein Studium sehr anstrengend sein. Wo haben Sie einen Ausgleich gefunden?
Sport war mir schon immer sehr wichtig. Während des Studiums entdeckte ich mit meiner Freundin zusammen Crossfit. Wir waren vom ersten Tag an begeistert und gehen auch heute noch sehr gern ins Crossfit Abtwil. Dort fand ich meinen Ausgleich zu strengen Studienphasen und kopflastigem Arbeiten. Nun habe ich die Möglichkeit, als Coach im Crossfit Abtwil einzusteigen und mein Wissen weiterzugeben. Mit ihrem Studium können Systemtechnik-Absolventen die Welt im grossen und im kleinen Massstab verändern.

In welchem Bereich haben Sie bereits einen Beitrag geleistet?
Ich konnte diverse Fehler aus einer Software beseitigen und etliche Anregungen eines Kunden zu seiner vollen Zufriedenheit umsetzen. Daneben habe ich in Zusammenarbeit mit den Arbeitskollegen aus Taiwan, China und USA ein neues Projekt aufgegleist, welches nun in Teufen und in Italien realisiert wird.

Würden Sie wieder Systemtechnik an der NTB studieren?
Ja sofort!

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