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hali-Geschäftsführer Manfred Huber mit Bundesministerin Leonore Gewessler und hali-Nachhaltigkeitsmanagerin Inge Hiebl bei der Vertragsunterzeichnung (Foto: klimaaktiv/APA-Fotoservice/Juhasz)

hali ist einer von 11 österreichischen klimaaktiv Pakt-Partnern

22. November 2021 | 08:27 Autor: hali | Anzeige Vorarlberg, Schweiz, Startseite, Oberösterreich

Eferding (A) hali mit Sitz in Eferding ist als führender Büromöbelhersteller in Österreich seit fast 80 Jahren erfolgreich. Jetzt setzt das Unternehmen einen weiteren wichtigen Schritt beim Thema Klimaschutz. hali hat als einziges Unternehmen aus Oberösterreich und einziger Möbelhersteller den klimaaktiv Pakt des Bundesministeriums für Klimaschutz unterzeichnet. Gemeinsam mit 10 weiteren österreichischen Unternehmen setzt hali damit ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz.

„Der Partnerschaft im klimaaktiv Pakt verbindet Unternehmen die im Nachhaltigkeitsbereich den Anspruch an sich selbst haben einen Schritt vorrauszugehen, aus Überzeugung mehr tun, als es der Gesetzgeber vorschreibt.“, betont hali-Geschäftsführer Manfred Huber. Mit zusätzlichen Maßnahmen will hali bis zum Jahr 2025 klimaneutral produzieren und übernimmt damit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz. Als nächster Schritt wird im Jahr 2022 mit der Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität begonnen.

klimaaktiv Pakt ist eine wichtige Maßnahme für mehr Klimaschutz
Insgesamt 11 österreichische Unternehmen mit 110.000 Mitarbeitenden haben mehr Klimaschutz als gemeinsames Ziel. Mit der Unterzeichnung des klimaaktiv Paktes verpflichten sich diese Betriebe unter Einhaltung strenger Anforderungen zur Halbierung ihrer CO2-Ausstöße bis 2030. Buwog, hali, Hypo Niederösterreich, Mc Donald’s Österreich, ORF, ÖBB, Ölz, Rewe, UniCredit Bank Austria, Vöslauer und Zumtobel haben mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ein glaubwürdiges und zukunftsweisendes Bündnis für den Klimaschutz unterzeichnet, das auf messbaren Ergebnissen fußt. Unter professioneller Begleitung durch die ExpertInnen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des BMK erarbeiten die Partner individuelle Klimaschutzkonzepte und setzen diese bis 2030 innerbetrieblich um.

hali setzt sich zum Ziel bis 2025 klimaneutral zu produzieren
Das heimische Traditionsunternehmen hali geht noch einen Schritt weiter und will in vier Jahren klimaneutral produzieren. Über 90 % des gesamten Strom- und Wärmeverbrauchs des Betriebs fallen in der Zentrale in Oberösterreich an. Hier konnte der Energieverbrauch bereits kontinuierlich reduziert werden. Dies gelang unter anderem durch den Einsatz einer vollautomatisierten und energieeffizienten Produktionsanlage sowie durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung in der gesamten Fertigungsstätte. Außerdem wurde kürzlich die größte Photovoltaikanlage in der Region in Betrieb genommen. Die Anlage, mit einer Fläche von 5.000 m², liefert 15 % des Strombedarfs. Mit einer Jahresleistung von fast 500.000 Kilowattstunden werden über 100 Tonnen CO2 eingespart, fast ein Fünftel der direkten Emissionen. „Trotz der stetigen Bemühungen die Ausstöße zu reduzieren, wird hali 2025 noch CO2-Emissionen verursachen, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten. Die Emissionen, welche bis zu dem Zeitpunkt nicht vermieden werden können, werden durch die Investition in wertvolle Klimaschutzprojekte ausgeglichen“, so Manfred Huber. Die Kunden von hali haben die Gewissheit, ein nachhaltiges Produkt aus heimischer Produktion zu erhalten.

Wärmebedarf des Produktionsstandorts Eferding wird zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt
In der Möbelproduktion setzt hali ausschließlich Feinspanplatten mit mindestens 50%igem Recyclinganteil ein. Der für die verwendeten Spannplatten benötigte Rohstoff Holz stammt zu mindestens 85% aus nachhaltig bewirtschafteten, österreichischen Wäldern. Der Verschnitt wird im hauseigenen Biomasse-Heizwerk weiterverwertet. Dadurch kann der gesamte Wärmebedarf des Produktionsstandorts zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Die dadurch eingesparte fossile Energie entspricht dem Jahresgasbedarf von über 120 Haushalten.

Abfallvermeidung ist für hali ebenfalls ein ganz wichtiges Thema: Seit heuer wird durch ein speziell entwickeltes Logistiksystem in den Sommermonaten (wenn kein Wärmebedarf gegeben ist) der gesamte Abfall, der beim Zuschnitt der Platten entsteht, an die Plattenlieferanten retourniert. Dieser Verschnitt wird zu 100 % für die Herstellung neuer Spanplatten verwendet, der gesamte Abfall wird somit wiederverwertet.

Die Produktionsmittel werden nach strengen Nachhaltigkeitskriterien geprüft. So entsprechen alle verwendeten Klebstoffe dem österreichischen Umweltzeichen und dem Nachhaltigkeitsstandard des europäischen LEVEL-Zertifikats. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der ArbeiterInnen in der Produktion. Auch die Kunden profitieren vom Einsatz nachhaltiger Stoffe, da diese bessere Innenraumluftwerte garantieren.

42 Millionen Umsatz im Jahr 2020
hali mit Hauptsitz in Eferding ist einer der führenden Büromöbelhersteller in Österreich. Das Unternehmen gestaltet mit seinen Produkten und Dienstleistungen das Arbeitsumfeld der Menschen möglichst angenehm, funktional und nachhaltig. Jährlich werden 115.000 Büromöbel für Start-ups, KMUs, Großunternehmen sowie Endkonsumenten gefertigt. Das Unternehmen wurde vor 79 Jahren gegründet und ist heute mit sieben Vertriebsniederlassungen in Österreich und Außendienstmitarbeitern im südlichen Deutschland vertreten. Der Gesamtumsatz hat 2020 insgesamt 42 Millionen Euro betragen. Das Unternehmen beschäftigt 230 Mitarbeitende, die Lehrlingsausbildung ist vorbildlich und wurde von der Wirtschaftskammer mit dem INEO ausgezeichnet.

  • Insgesamt 11 österreichische Unternehmen haben jetzt den klimaaktiv Pakt unterzeichnet und setzen damit ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz (Foto: klimaaktiv/APA-Fotoservice/Juhasz)
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  • hali-Geschäftsführer Manfred Huber
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  • hali ist der führende Büromöbelhersteller Österreichs und verfügt über eine hochmoderne Fertigungstechnologie
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  • hali mit Stammsitz in Eferding erzeugt jährlich 115.000 Büromöbel
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  • Mit der neuen Photovoltaikanlage können 15 Prozent der direkten Emissionen eingespart werden
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