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Moderatoren des Bauherren-Forums in Dornbirn: Josef Liegl / WRS Energie- u. Baumanagement GmbH, Matthias Wehrle / ATP Zürich, Herbert Zitter / IG Lebenszyklus Hochbau, M.O.O.CON, Clemens Bechter / Zumtobel Lighting GmbH, Christoph Achammer / IG Lebenszyklus Hochbau, ATP architekten ingenieure

Bauherren Forum der IG Lebenszyklus Hochbau zeigt Optimierungspotenziale in Bauprozessen auf

10. September 2014 | 08:55 Autor: DieFink Wien

Wien (A) Mit knapp 30 Teilnehmern ging letzte Woche das erste Bauherren Forum der IG Lebenszyklus Hochbau in Dornbirn über die Bühne. Insbesondere die Bestellqualität des Bauherren und die ersten beiden Phasen des Bauprozesses – die Strategie- und Initiierungsphase – wurden von den Teilnehmern intensiv diskutiert.

Die Rolle des Gastgebers übernahm die Zumtobel Lighting GmbH, die mit dem Projekt „Kompass“ einen nachhaltigen Plan für den Ausbau des Standorts verfolgt hat.

Das Rahmenprogramm stellte der 2013 veröffentlichte Leitfaden der IG Lebenszyklus Hochbau dar, der an drei Tischen in Kleingruppen diskutiert wurde. „Obwohl das Thema über die insgesamt sechs Phasen auf drei Tische aufgeteilt wurde, lag bei jedem Tisch das größte Interesse auf der geforderten Bestellqualität, der Strategie und der Einbindung der Entscheider. Das zeigt, wo wir noch großen Nachholbedarf in der Optimierung des Bauprozesses haben“, beschreibt Herbert Zitter, IG Lebenszyklus Hochbau, M.O.O.CON, die Hauptinteressen der Teilnehmer in Dornbirn.

Ausführlich diskutiert wurden auch das Leistungsbild von Architekten sowie deren Ausbildung und das Thema Integrale Planung. Die Einbindung aller am Projekt beteiligten Partner bereits zu Beginn eines Projekts steht bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Bauprojekten an zentraler Stelle.

Dies werde derzeit zwar als sinnhaft verstanden, sei aber noch weit weg von der aktuellen Realität, ergänzt Christoph Achammer, Vorstand der IG Lebenszyklus Hochbau, ATP architekten ingenieure. Achammer: "Bauherren müssen sich noch viel stärker dessen bewusst werden, dass ihnen die zentrale Rolle als Entscheider zufällt und dass sie diejenigen sind, die diesen Prozess – ob mit oder ohne Unterstützung von außen – steuern.“

Kongress am 29. Oktober in Wien
Um diesem Ziel noch ein wenig näher zu kommen, werden beim diesjährigen Herbstkongress der IG Lebenszyklus Hochbau in Wien die auf dem Organisationsmodell der IG Lebenszyklus Hochbau aufbauenden Leistungsbilder für Bauherren und den Bereich der integralen Planung präsentiert.

Der Kongress der IG Lebenszyklus Hochbau dient als Forum für den Austausch zwischen Bauherren und Branchenvertretern. Weitere Schwerpunktthemen sind die lebenszyklusorientierte Revitalisierung von Gebäuden sowie Lebenszykluskosten-Rechnungen im öffentlichen Beschaffungswesen.

Termin:
Kongress IG Lebenszyklus Hochbau 2014
„Bestand hat Zukunft: Worauf es bei Revitalisierungen von Gebäuden ankommt“
Wann: 29. Oktober 2014, Einlass ab 12:30 Uhr
Wo: WKO, Julius-Raab-Saal, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Anmeldung unter: www.ig-lebenszyklus.at

Über die IG Lebenszyklus Hochbau
Die IG Lebenszyklus Hochbau wurde im Frühjahr 2011 von ATP Architekten und Ingenieure, DELTA, Heid Schiefer Rechtsanwälte, Heinrich & Mortinger sowie M.O.O.CON gegründet. Der Verein führt die Verantwortungsbereiche Bestellqualität, Architektur und Fachplanung, Finanzierung, Bau- und Haustechnik sowie Facility Management von der Projektinitiierung bis zum Betrieb zusammen und minimiert dadurch die Reibungsverluste bei Projekten im Hochbau. Mehr als 50 Mitglieder und Kooperationspartner der IG Lebenszyklus Hochbau stehen gemeinsam für die partnerschaftliche und ergebnisorientierte Entwicklung neuer lebenszyklusorientierter Verantwortungsmodelle und Vergabeprozesse in der Bau- und Immobilienbranche. Die IG Lebenszyklus Hochbau richtet sich an alle am Bauprozess beteiligten Unternehmen und Organisationen sowie an öffentliche und private Bauherren.

    Phasenmodell der IG Lebenszyklus Hochbau

IG Lebenszyklus Bau

Paniglgasse 17a/11, 1040 Wien
Österreich
+43 660 8638891

Details


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