Bank Austria: 776 Millionen Euro Nettogewinn nach sechs Monaten

Bank Austria: 776 Millionen Euro Nettogewinn nach sechs Monaten
Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko

Wien (A) Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko: „Wir haben ein gutes zweites Quartal gehabt und konnten unseren Gewinn im ersten Halbjahr dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Dieses Ergebnis ist primär das Resultat unseres strikten Kosten- und exzellenten Risikomanagements und darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir strukturell vor unverändert großen Herausforderungen stehen.

So konterkarieren die um 17 Prozent erhöhten Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern zunehmend unsere Sparbemühungen und zugleich stellen uns das anhaltend niedrige Marktzinsumfeld sowie die verhaltene Kreditnachfrage ertragsseitig weiterhin vor Herausforderungen. Wir erledigen unsere Hausaufgaben und kommen mit dem Umbau unseres Geschäftsmodells, das auf die deutlich veränderten Kundenerwartungen reagiert, sehr gut voran. Aber zugleich braucht es auch dringend Wachstumsimpulse seitens der Wirtschaftspolitik und mehr politisch induzierten Optimismus in der Bevölkerung und bei den Wirtschaftstreibenden, der nur durch entschlossenes Durchbrechen des Reformstaus erzielbar sein wird. In diesem Zusammenhang wäre es auch vernünftig, das Osteuropa-Engagement der heimischen Banken – bei allen aktuellen Herausforderungen – nicht systematisch krank zu reden, sondern als das anzuerkennen, was es ist: eine Erfolgsgeschichte, von der sowohl unsere osteuropäischen Nachbarstaaten als auch unsere Volkswirtschaft massiv profitiert haben und weiter profitieren werden!“

Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Trotz des weiterhin bestimmenden Niedrigzinsumfelds blieb der Nettozinsertrag mit 1.708 Millionen Euro auch im ersten Halbjahr dieses Jahres die wichtigste Ertragsstütze und lag mit 0,5 Prozent nur unwesentlich unter dem Vorjahreswert (1-6 2013: 1.716 Millionen Euro), was wechselkursbedingt ist.  Zu konstanten Wechselkursen konnte der Nettozinsertrag um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.  

Dividenden und ähnliche Erträge aus At-equity-Beteiligungen blieben mit 224 Millionen Euro um 27,6 Prozent unter dem Vorjahr (1-6 2013: 310 Millionen Euro), was auf einen geringeren Ergebnisbeitrag in der Türkei aufgrund neuer regulatorischer Vorgaben zurückzuführen ist.

Der Provisionsüberschuss entwickelte sich abermals positiv und legte gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,6 Prozent auf 675 Millionen Euro zu (1-6 2013: 671 Millionen Euro).

Das Handelsergebnis hingegen sank gegenüber der Vorjahresperiode um 20,3 Prozent auf 250 Millionen Euro (1-6 2013: 313 Millionen Euro).
In Summe lagen die Betriebserträge mit 2.907 Millionen Euro um 4,4 Prozent unter der Vorjahresperiode (1-6 2013: 3.041 Millionen Euro). Zu konstanten Wechselkursen zeigt sich eine stabile Ertragsentwicklung gegenüber dem Vorjahr.  

Die Betriebsaufwendungen sanken dank des strikten Kostenmanagements und trotz weiter gestiegener Kostenbelastung durch Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern um 1,3 Prozent (zu konstanten Wechselkursen: plus 1,1 Prozent) auf 1.657 Millionen (1-6 2013: 1.679 Millionen Euro).

In Summe belasteten Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern in Österreich und CEE die Bank Austria Gruppe kostenseitig mit 119,3 Millionen Euro, was einer Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (1-6 2013: 102,0 Millionen Euro). Mittlerweile machen die Kosten für Bankenabgaben und Finanz¬transaktions¬steuern bereits 15,6 Prozent der Verwaltungsaufwendungen und 7,2 Prozent der gesamten Kosten aus.

In Österreich belief sich die Kostenbelastung aus der Bankenabgabe auf insgesamt 61,9 Millionen Euro. In CEE addierten sich Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern (in Ungarn und Slowenien) auf 57,4 Millionen Euro, wovon 50,8 Millionen Euro in Ungarn, 3,3 Millionen in der Slowakei, 1,6 Millionen Euro in Slowenien und 1,7 Millionen Euro in Rumänien anfielen.

Das Betriebsergebnis lag mit 1.250 Millionen Euro um 8,2 Prozent unter dem Vorjahr, was primär auf die Wechselkurseffekte zurückzuführen ist, denn wechselkursbereinigt liegt es nur 1,3 Prozent unter der Vorjahresperiode (1-6 2013: 1.362 Millionen Euro). Berücksichtigt man auch die gestiegenen Kosten für Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern, ergibt sich sogar ein leichtes Plus und damit eine stabile Entwicklung im operativen Kundengeschäft.

Der Kreditrisikoaufwand fiel in den ersten sechs Monaten 2014 mit 332 Millionen Euro um 35,4 Prozent niedriger aus als in der Vergleichsperiode (1-6 2013: 514 Millionen Euro). Im österreichischen Kundengeschäft sank der Risikoaufwand aufgrund erhöhter Rückführungen aus wertberichtigten Krediten und geringerer Neuvolumina an Problemkrediten um 72,4 Prozent deutlich auf 32 Millionen Euro (1-6 2013: 115 Millionen Euro). In Zentral- und Osteuropa reduzierte sich der Kreditrisikoaufwand um 24,9 Prozent ebenso deutlich auf 300 Millionen Euro (1-6 2013: 400 Millionen Euro), was auf erhöhte Rückführungen in einigen Ländern, wie insbesondere in Kroatien, zurückzuführen ist. Insgesamt sanken die Risikokosten (Kreditrisikoaufwand gemessen an den durchschnittlichen Kundenforderungen) im Vorjahresvergleich von 86 auf 58 Basispunkte.

Das Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand, das als zentrale Kennzahl die Performance im operativen Geschäft darstellt, legte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 8,2 Prozent (wechselkursbereinigt: plus 17,6 Prozent) auf 918 Millionen Euro deutlich zu (1-6 2013: 848 Millionen Euro).  

Die nicht-operativen Erträge/Aufwendungen zwischen Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand und Ergebnis vor Steuern summierten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf plus 17 Millionen Euro, während in der Vorjahresperiode ein Minus von 105 Millionen Euro zu verbuchen war. Im Wesentlichen ist dies darauf zurückzuführen, dass die Rückstellungen mit 31 Millionen Euro deutlich niedriger als im Vorjahr dotiert werden mussten (1-6 2013: 97 Millionen Euro), wobei hier vor allem für die jüngsten Maßnahmen in Zusammenhang mit den Fremdwährungskrediten in Ungarn vorgesorgt werden musste. Darüber hinaus schlugen sich im Finanzanlageergebnis die Erlöse aus Immobilienverkäufen positiv zu Buche, die bereits im ersten Quartal dieses Jahres gebucht worden waren.   

Das Ergebnis vor Steuern lag im ersten Halbjahr 2014 mit 935 Millionen Euro um 25,8 Prozent über dem Vorjahreswert (1-6 2013: 743 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 29,1 Prozent auf 809 Millionen Euro (1-6 2013: 626 Millionen Euro). Nach Abzug der Anteile im Fremdbesitz sowie der Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte stieg das Konzernergebnis nach Steuern um 198 Millionen Euro oder 34,3 Prozent auf 776 Millionen Euro (1-6 2013: 578 Millionen Euro).

Aus diesem Ergebnis errechnen sich folgende Finanzkennzahlen:

  • Die Cost/Income-Ratio lag unter Herausrechnung der Bankensteuer bei 53,7 Prozent (1-6 2013: 52,4 Prozent).
  • Die Risk/Earnings-Ratio (Kreditrisiko in Prozent des Zinsüberschusses) sank auf 17,2 Prozent (1-6 2013: 25,4 Prozent).
  • Die Gesamtkapitalquote (bezogen auf alle Risiken) stieg auf 13,8 Prozent.
  • Die Kernkapitalquote Common Equity Tier 1 beträgt 11,0 Prozent (bezogen auf alle Risiken)

Francesco Giordano, Finanzvorstand der Bank Austria: „Die Bank Austria verfügt über eine sehr solide und gesunde Bilanzstruktur: So beläuft sich unsere Gesamtkapitalquote auf 13,8 Prozent und unsere Kernkapitalquote Common Equity Tier 1 auf exzellente 11,0 Prozent. Zugleich konnten wir die Leverage Ratio auf sehr konservative 11,6x weiter senken, was sowohl unsere gute Eigenkapitalausstattung als auch unser konservatives Geschäftsmodell widerspiegelt. Zugleich konnten wir dank des Einlagenzuwachses und drei erfolgreicher Emissionen auch unsere Liquiditätsposition weiter verbessern. So beläuft sich die Loan/Direct Funding Ratio auf 94,1 Prozent. Das heißt, dass unsere Kundenforderungen durch Kundeneinlagen und eigene Emissionen mehr als gedeckt sind.“
 
Die Divisionen im Detail
Die Bank Austria weist ihr Ergebnis in vier Divisionen aus: Privat- & Firmenkunden, Corporate & Investment Banking (CIB), Private Banking sowie Zentral- und Osteuropa (CEE). Dazu kommt das Corporate Center.
 
Die Division Privat- & Firmenkunden konnte in den ersten sechs Monaten 2014 das Ergebnis vor Steuern um 51,6 Prozent auf 134 Millionen Euro deutlich verbessern (1-6 2013: 89 Millionen Euro). Die Ergebnisverbesserung konnte erzielt werden, weil einerseits die Betriebserträge trotz anhaltenden Niedrigzinsumfelds stabil gehalten werden konnten, während gleichzeitig die Betriebsaufwendungen dank strikten Kostenmanagements und trotz höherer Belastungen aus dem Titel „Bankenabgabe“ gegenüber dem Vorjahr gesenkt wurden. Die verbesserte Kreditqualität im Privatkundengeschäft und der stabil bleibende Risikoaufwand im Firmenkundengeschäft trugen maßgeblich zu der Verbesserung bei, weil der Kreditrisikoaufwand gegenüber dem Vorjahr deutlich sank. Die Cost/Income-Ratio konnte weiter verbessert werden und beläuft sich aktuell auf 72,3 Prozent (1-6 2013: 73,5 Prozent).

Die Division Private Banking konnte im ersten Halbjahr 2014 das Ergebnis vor Steuern um 18,2 Prozent auf 23 Millionen Euro deutlich steigern (1-6 2013: 19 Millionen Euro). Wesentliche Treiber für die um 8,2 Prozent gestiegenen Betriebserträge waren die besseren Nettozinserträge und die deutlichen Zuwächse im Vermögensmanagement, womit sich der strategische Schwerpunkt auf diesen Geschäftsbereich deutlich bewährt. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich auf 70,1 Prozent (1-6 2013: 73,4 Prozent).

Die Division Corporate & Investment Banking (CIB) steigerte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres das Ergebnis vor Steuern um 2,8 Prozent auf 139 Millionen Euro (1-6 2013: 135 Millionen Euro). Auch im ersten Halbjahr 2014 nimmt Corporate & Investment Banking sowohl in Österreich als auch in Europa führende Positionen bei Euro-Anleihe-Emissionen sowie bei strukturierten Finanzierungen ein. Hauptverantwortlich für die Gewinnsteigerung gegenüber dem Vorjahr ist ein positives Ergebnis beim Kreditrisikoaufwand, was einerseits auf Rückführungen und die gute Qualität des Kreditportfolios andererseits zurückzuführen ist. Marktseitig belastete hingegen die schwache Nachfrage und kostenseitig die erhöhte Bankenabgabe sowie zusätzliche IT-Aufwendungen das Betriebsergebnis. Die Cost/Income-Ratio beläuft sich aktuell auf weiterhin niedrige 44,1 Prozent (1-6 2013: 35,5 Prozent).

Im ersten Halbjahr 2014 erreichte das Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand der Division Zentral- und Osteuropa (CEE) 775 Millionen Euro und lag damit um 3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (1-6 2013: 803 Millionen Euro). Zu konstanten Wechselkursen stieg das Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand um 7,1 Prozent. Zurückzuführen ist diese Entwicklung  vor allem auf eine erfreuliche Steigerung des Nettozinsertrags, insbesondere in Russland, und eine starke Zunahme des Provisionsüberschusses in allen Ländern der Region. Diese Verbesserungen wurden im ersten Halbjahr 2014 durch einen Ergebnisrückgang in der Türkei, bedingt durch Änderungen bei regulatorischen Vorgaben, sowie durch die ersten Auswirkungen des neuen ungarischen Kundenkreditgesetzes und ein wegen der Rubelabwertung geringeres Handelsergebnis in Russland teilweise kompensiert. Der Kreditrisikoaufwand sank um 24,9 Prozent auf 300 Millionen Euro (1-6 2013: 400 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern lag mit 734 Millionen Euro um 7,2 Prozent unter dem Wert für das erste Halbjahr 2013; zu konstanten Wechselkursen stieg das Ergebnis vor Steuern um 3,4 Prozent. Die Cost/Income-Ratio beläuft sich auf niedrige 40,5 Prozent (1-6 2013: 38,9 Prozent).
 
Die Bank Austria steuert als Subholding der UniCredit das Bankennetzwerk in Zentral- und Osteuropa in 13 Ländern mit 48.335 Mitarbeitern und rund 2.500 Filialen (inklusive des at equity konsolidierten türkischen Joint-Ventures). Die Gruppe sieht sich weiterhin als langfristiger Investor in dieser Region und will in den kommenden Jahren ihre führende Marktstellung durch nachhaltiges organisches Wachstum ausbauen.

Im ersten Halbjahr 2014 zeigte sich eine günstige wirtschaftliche Konstellation: Konjunkturverbesserung in den Industriestaaten, reichliche Zentralbankliquidität und Anzeichen von Anpassungen in einigen großen Schwellenländern. In der zweiten Jahreshälfte sollten die Schwellenländer weiterhin vom Wachstum der Industriestaaten profitieren, und die jüngsten Maßnahmen der EZB sollten die Risikoneigung unterstützen. Für Zentraleuropa bestehen trotz Volatilität der Auslandskapitalflüsse weiterhin gute Chancen, die sich belebende Auslandsnachfrage zu nutzen. Die Ereignisse in der Ukraine haben die Herausforderungen, denen sich Russland hinsichtlich des strukturellen Wachstums gegenübersieht, und auch die Abhängigkeit des Landes von ausländischem Kapital deutlich gemacht. Die Wirtschaft lässt zwar bescheidene Anzeichen einer Stabilisierung erkennen, aber in diesem Stadium ist es nicht leicht, Wachstumsimpulse zu generieren. Die geopolitischen Risiken werden zumindest in den nächsten Quartalen voraussichtlich bestehen bleiben.

„Obwohl die geopolitischen Spannungen in der Ukraine das Wirtschaftswachstum in CEE und in Europa insgesamt in Frage stellen, gibt das gesamtwirtschaftliche Szenario nun mehr Anlass zu Optimismus. Wir hoffen sehr, dass dieser Konflikt zu einer friedlichen Lösung kommt. Unser Engagement als strategischer Investor in Zentral- und Osteuropa bleibt aufrecht“, sagt Gianni Franco Papa, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chef der CEE Division der Bank Austria. „Im ersten Halbjahr 2014 haben unsere Tochterbanken in CEE ein solides Ergebnis erzielt. Aufgrund eines geringeren Kreditrisikoaufwands und stabiler Betriebsaufwendungen verbesserte sich das Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand auf divisionaler Ebene. Wir werden unser regionales Betreuungsmodell weiter verfeinern und an die Veränderungen im Kundenverhalten anpassen.“

Die Bilanz
Die Bilanzsumme der Bank Austria belief sich zum 30. Juni 2014 auf 183,1 Milliarden Euro und lag damit um 3,0 Prozent oder 5,3 Milliarden Euro höher als zum Vorjahresultimo (31.12.2013: 177,9 Milliarden Euro).

Auf der Aktivseite stiegen die Kundenforderungen per Ende Juni trotz negativer Wechselkurseffekte um 2,4 Prozent oder 2,7 Milliarden Euro auf 117,6 Milliarden Euro (31.12.2013: 114,9 Milliarden Euro), während die Forderungen an Kreditinstitute um 0,5 Prozent leicht auf 22,2 Milliarden Euro sanken (31.12.2013: 22,3 Milliarden Euro).

Auf der Passivseite sanken die Kundeneinlagen leicht um 1,2 Prozent auf 95,8 Milliarden Euro (31.12.2013: 97,0 Milliarden Euro), während die verbrieften Verbindlichkeiten aufgrund drei erfolgreicher Anleiheemissionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro um 6,7 Prozent auf 29,1 Milliarden Euro anstiegen (31.12.2013: 27,3 Milliarden Euro). Die Primärmittel, also die Summe aus den beiden Positionen und somit die Refinanzierung aus Quellen des kommerziellen Geschäfts, belaufen sich auf 125 Milliarden Euro beziehungsweise 68,2 Prozent der Bilanzsumme. Daraus errechnet sich eine Loan/Direct Funding Ratio von 94,1 Prozent. Das heißt, dass unsere Kundenforderungen durch Kundeneinlagen und eigene Emissionen mehr als gedeckt sind.

Die Leverage-Ratio (Fremdverschuldungshebel = Bilanzsumme minus immaterielle Vermögenswerte / Eigenkapital minus immaterielle Vermögenswerte) hat sich gegenüber dem Ultimo des Vorjahres von 11,9x auf 11,6x weiter verbessert.

Das IFRS-Eigenkapital betrug zum 30. Juni dieses Jahres 15,9 Milliarden Euro und lag damit um 833 Millionen Euro höher als zum Ultimo des Vorjahres (31.12.2013: 15,1 Milliarden Euro).

Das regulatorische Eigenkapital erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresultimo um 1,4 Milliarden Euro auf nunmehr 17,4 Milliarden Euro. Die Gesamtkapitalquote bezogen auf alle Risiken beläuft sich per 30. Juni 2014 auf 13,8 Prozent, die Kernkapitalquote Common Equity Tier 1 auf exzellente 11,0 Prozent (jeweils gemäß der Übergangsbestimmungen der Kapitaladäquanz-Verordnung CRR).
 
Der Personalstand der Bank Austria Gruppe inklusive der bei Tochtergesellschaften [5] der UniCredit Gruppe in Österreich beschäftigten MitarbeiterInnen beläuft sich zum 30. Juni 2014 auf 57.835 MitarbeiterInnen [6] [FTE] (30. Juni 2013: 58.627 MitarbeiterInnen). Davon waren 9.500 Vollzeitarbeitskräfte (FTE) in Österreich und 48.335 FTE in den CEE-Ländern beschäftigt.

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